20:17 24 April 2019
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    Luftangriff der US-Koalition in Syrien

    1500 Tote in Syrien: Russlands Verteidigungschef schreibt an US-Kollegen

    © AP Photo / Lefteris Pitarakis, File
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    Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat in einem Schreiben an seinen US-amerikanischen Amtskollegen James Mattis darauf verwiesen, dass in den letzten Monaten 1500 syrische Zivilisten bei Angriffen der US-Koalition getötet worden sind. Dabei würden die betroffenen Ortschaften am Euphrat immer noch von Terroristen besetzt gehalten.

    Wie der amtliche Militärsprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, unter Berufung auf Schoigu mitteilte, „halten 2000 Terroristen weiterhin neun Ortschaften am Ostufer des Flusses Euphrat besetzt, wo in den letzten Monaten bei Bombenangriffen der US-geführten Koalition mindestens 1500 Zivilisten getötet wurden“.

    Die US-geführte Koalition sei nun schon sechs Monate nicht imstande, die Terroristen im Raum des Ortes Hajin zu zerschlagen, heißt es. Die von den syrischen Regierungskräften gesammelten Erfahrungen zeigten jedoch, dass höchstens zwei Wochen erforderlich seien, um ein solches Gebiet unter Kontrolle zu bringen.

    Schoigu hat insgesamt zwei Schreiben an den Pentagon-Chef gerichtet, die vor mehreren Tagen vom Militärattaché der US-Botschaft in Russland weitergeleitet wurden.

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    Tags:
    Zivilisten, Bombenangriffe, Schreiben, US-Koalition, James Mattis, Sergej Schoigu, Igor Konaschenkow, USA, Syrien