07:17 22 Januar 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Weiteres Opfer in Straßburg, Steuer auf Kohlendioxid, Weihnachtsgeschenke in Gefahr

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    Politik
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    +++ Weiteres Opfer in Straßburg +++ Grüne wollen Steuer auf Kohlendioxid Ausstoß +++ Mann von Polizei in Bochum erschossen +++ Streik bei Amazon – Weihnachtsgeschenke in Gefahr +++ Zug überfährt Wildschwein-Rotte +++

    Weiteres Opfer in Straßburg

    Nach dem Anschlag in Straßburg ist ein weiteres Opfer gestorben. Es handelt sich um einen 36-jährigen polnischen Journalisten, der bereits seit zwei Jahrzehnten in Straßburg lebte. Augenzeugen zufolge soll er einer derjenigen gewesen sein, die sich dem Angreifer auf dem Weihnachtsmarkt in den Weg stellten. Er ist das fünfte Todesopfer. Die Ermittlungen dauern an.

    Grüne wollen Steuer auf Kohlendioxid-Ausstoß

    Nach dem Weltklimagipfel in Polen kommt aus dem Bundestag der Ruf nach einer Reform der Energiepolitik. Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte der DPA, mit dem von der Bundesregierung geplanten Klimaschutzgesetz müsse auch eine Bepreisung des Ausstoßes von Kohlendioxid kommen. Dann würden fossile Energieträger auch endlich den wahren Preis ihrer Umweltverschmutzung abbilden.

    Mann von Polizei in Bochum erschossen

    Die Bochumer Polizei wurde in der Nacht zu einem Einsatz gerufen. Vor Ort wollten sie einen 74-jährigen Mann kontrollieren. Dieser griff in seine Tasche. Als er einen Gegenstand herauszog, feuerte ein Beamter mehrere Schüsse ab und tötete den Mann. Was er aus der Tasche holen wollte, ist noch nicht bekannt.

    Streik bei Amazon – Weihnachtsgeschenke in Gefahr

    Mitten im Weihnachtsgeschäft hat in der Nacht ein mehrtägiger Streik bei Amazon begonnen. Nach Gewerkschaftsangaben streiken Beschäftigte an zwei Standorten von Amazon in Deutschland. Es bestehe die Gefahr, dass Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig ankommen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Der Streik soll bis Heiligabend, also nächsten Montag dauern.

    Zug überfährt Wildschwein-Rotte

    Eine Rotte Wildschweine hat in der Nacht bei Hamburg den Bahnverkehr für mehrere Stunden lahmgelegt. Die Wildschweine seien um kurz nach Mitternacht in Hittfeld im niedersächsischen Landkreis Harburg auf die Schienen gelaufen. Trotz Notbremsung überfuhr ein Intercity-Zug mehrere Tiere. Durch die Verunreinigung an dem IC und an den Schienen konnten die 150 Passagiere nicht mehr weiterfahren. Sie wurden mit einem Ersatzzug nach Hamburg gebracht.

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