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19:17 18 Juli 2019
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    Russische Soldaten bei OVKS-Manöver in Armenien (Archivbild)

    Keine ausländischen Militärs in Armenien: Moskau und Eriwan schließen bald Vertrag

    © Sputnik / Maxim Blinow
    Politik
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    Moskau und Eriwan schließen derzeit die Vorbereitung eines Dokuments ab, das die Nichtstationierung von Soldaten aus Drittstaaten in Armenien garantiert. Dies teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag mit.

    „Mit Armenien schließen wir die Vorbereitung eines Dokuments ab, das die Nicht-Präsenz von ausländischen Militärs dort garantieren wird“, sagte Lawrow in einem Gespräch mit dem Radiosender „Komsomolskaja Prawda“.

    Das Abkommen werde auch garantieren, dass alles, was in Armenien in militärischer Hinsicht passiere, bezüglich der möglichen Gefahren und Risiken transparent sein werde.

    Der amtierende Premier Armeniens, Nikol Paschinjan, der im vergangenen Mai im Zuge der sogenannten „Samtenen Revolution“ an die Macht gekommen war, hatte zuvor versichert, dass Eriwan keine Nato-Mitgliedschaft anstrebe.

    „Wir haben Kontakte zur Nato, sie sind mit Friedensmissionen verbunden, darunter auch im Kosovo und in Afghanistan, und wir setzten diese Zusammenarbeit fort“, so Paschinjan.

    Er erinnerte zudem daran, dass sein Land Mitglied der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) sei – eines von Russland geführten internationalen Militärbündnisses.

    Russland unterhält im armenischen Gjumri im Rahmen der vereinigten GUS-Luftabwehr den Militärstützpunkt 102. Russland und Armenien hatten im Jahr 2010 den Vertrag über die Stationierung der Basis bis 2044 verlängert. Auf dem Stützpunkt sind unter anderem Luftabwehrsysteme S-300B, Buk-M1-2, MiG-29-Kampfjets sowie Transportkampfhubschrauber Mi-8 und Kampfhubschrauber Mi-24P stationiert.

     

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    Tags:
    Militär, Armenien, Russland