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    Raketenabwehrkomplexe des Typs Patriot  (Archivbild)

    State Department genehmigt Verkauf von Patriot-Systemen an Türkei

    © AFP 2019 / Gil Cohen-Magen
    Politik
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    Das US-Außenministerium hat den möglichen Deal mit der Türkei über den Verkauf von Flugabwehrraketen-Systeme Patriot gebilligt. Dies meldet Reuters unter Berufung auf die Defense Security Cooperation Agency.

    Die Genehmigung gilt für den Verkauf von 80 Patriot- und 60 anderen Raketen an Ankara. Die Vertragssumme beträgt 3,5 Milliarden US-Dollar.

    „Der geplante Verkauf wird die Verteidigungsmöglichkeiten des türkischen Militärs für den Schutz vor einer feindlichen Aggression und für den Schutz der Nato-Verbündeten erhöhen, die innerhalb der türkischen Grenzen trainieren und agieren dürfen“, zitiert die Agentur Anadolu die entsprechende Mitteilung der Behörde.

    Russische S-400-Systeme für die Türkei

    Russland und die Türkei hatten im Dezember 2017 ein Kreditabkommen zur Lieferung von S-400 unterzeichnet. Ankara kauft demnach zwei Batterien, die von türkischen Militärs bedient werden. Zwei weitere Batterien sollen in der Türkei montiert werden.

    Die USA und andere Nato-Länder haben Ankara wiederholt wegen des Deals mit Moskau kritisiert. So warnte der Berater des US-Außenministers, Wess Mitchell, dass sich der Kauf von S-400-Anlagen negativ auf die Lieferung von F-35-Flugzeugen aus den USA an die Türkei auswirken könne.

    Ende Juli 2018 hatte der türkische Präsident Erdogan gegenüber der Zeitung „Haberturk“ den USA mit dem internationalen Schiedsgericht gedroht, falls Washington keine F-35-Kampfjets an Ankara liefern sollte.

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    Tags:
    Deal, Verkauf, Raketen, Patriot, S-400, US-State Department, Türkei, USA