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11:03 18 Oktober 2019
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    Fethullah Gülen (Archiv)

    „Nichts Bindendes“: Liefern die USA Erdogans Erzfeind aus?

    © AP Photo / Selahattin Sevi
    Politik
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    Die Administration des US-Präsidenten Donald Trump hat sich zur von Ankara geforderten Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen geäußert, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Weiße Haus.

    Demzufolge verpflichtet sich Trump nicht zu Gülens Auslieferung.

    >>>Mehr zum Thema: Erdogans Erzfeind: USA offenbar bereit, Prediger Gülen auszuliefern<<<

    „Das Einzige, was er gesagt hat, war, dass wir die Frage prüfen würden. Derzeit ist von mehr keine Rede (…), es ist überhaupt nichts Bindendes in diesem Vorgang“, zitiert die Agentur die Sprecherin von Trumps Administration, Sarah Sanders.

    Früher hatte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu im Parlament in Ankara über angebliche US-Bemühungen zur Überstellung Gülens an die Türkei berichtet. Davon soll Trump bei seinem Treffen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan am Rande des G20-Gipfels vor zweieinhalb Wochen in Buenos Aires gesprochen haben.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Trump billigt türkische Militäroperation in Syrien – Erdogan<<<

    Fethullah Gülen soll laut der türkischen Regierung einer der Organisatoren des Staatsstreich-Versuches im Juli 2016 gewesen sein. Ein türkisches Gericht hatte zudem einen Haftbefehl gegen ihn im Zusammenhang mit dem Mord am russischen Botschafter Andrej Karlow erlassen.

    Früheren Berichten zufolge fordert die Türkei von den Vereinigten Staaten Gülens Auslieferung und beschuldigt Washington, dessen Organisation FETO zu unterstützen, die Ankara als terroristisch einstuft.

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    Tags:
    Überstellung, Auslieferung, Putschvorwürfe, Putsch, Putschisten, Politiker, G20-Gipfel in Buenos Aires, Putschversuch in der Türkei vom Juli 2016, FETÖ, FETO, Recep Tayyip Erdogan, Donald Trump, Fethullah Gülen, USA, Türkei