05:18 01 Dezember 2020
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    Der Assistent des Sekretärs des Sicherheitsrates Russlands, Alexander Wenediktow, hat erläutert, wohin ein Teil der Kämpfer nach ihrer Niederlage in Syrien und im Irak gegangen ist und wo Enklaven der Terrorgruppierungen IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh), Al-Qaida und Boko Haram entstanden sind.

    „Sprechen wir von dem Terror-Problem, das heute für die afrikanischen Länder akut ist“, so Wenediktow.

    „Nach der Niederlage in Syrien und im Irak zeichnete sich der Abgang eines Teiles der Kämpfer in die Sahelzone und weiter nach Süden ab. Infolgedessen entstehen auf riesigen Territorien Terror-Enklaven unter den Bannern des IS, von Al-Qaida und der gegenüber den IS-Kämpfern loyalen Boko Haram“, sagte er.

    In Syrien tobt seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt zwischen Regierungstruppen, der Terrormiliz „Islamischer Staat“ und militanten, bewaffneten Oppositionsgruppen.

    Russland hatte im September 2015 auf Bitte der syrischen Regierung mit einer Anti-Terror-Operation in dem arabischen Land begonnen. Der Löwenanteil der Infrastruktur der Terroristen wurde von der russischen Luftwaffe und durch seegestützte Raketen zerstört. Im Dezember 2017 verkündete der russische Präsident Wladimir Putin den Sieg über die Terrormiliz IS in Syrien, fügte aber hinzu, einzelne Widerstandsherde der Islamisten in Syrien könnten noch einige Zeit bestehen bleiben.

    * Eine in Russland verbotene Terrororganisation

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    Tags:
    Enklaven, Niederlage, Terroristen, Terrormiliz Daesh, Sicherheitsrat Russlands, Boko Haram, Al-Qaida, Afrika, Syrien, Irak