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02:42 19 September 2019
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    Britischer Verteidigungsminister Gavin Williamson (Archiv)

    Umgang mit Russland: London nutzt Strategien aus Kaltem Krieg

    © AP Photo / Karim Kadim
    Politik
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    Das britische Verteidigungsministerium will Strategien zur Bekämpfung der angeblichen russischen Bedrohung anwenden, die seit der Hochphase des Kalten Krieges nicht mehr umgesetzt worden sind. Das erklärte der Verteidigungsminister des Vereinigten Königreichs, Gavin Williamson, laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.

    Demzufolge teilte der Politiker am Dienstag mit, er werde eine ständige Einheit innerhalb des Ministeriums bilden, um die Einsatzmöglichkeiten von „feindlichen ausländischen Staaten“ ständig zu prüfen. Zu diesen soll neben dem Iran und China auch Russland zählen. Eine ähnliche Einheit agierte in Großbritannien zuletzt ab Anfang der 1980er Jahre. Nach dem Beginn der Perestroika wurde sie jedoch aufgelöst.

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    Die Bildung der neuen Einheit sei eine von mehreren Maßnahmen, die auf die Modernisierung der britischen militärischen Fähigkeiten abzielen. Williamson wolle außerdem die Bereitschaft und die Verfügbarkeit britischer Kampfschiffe und —hubschrauber verbessern sowie offensive Cyber-Operationen intensivieren, so die Agentur.

    Zuvor hatte Gavin Williamson eine neue defensive Strategie für die arktische Region verkündet, die wesentlich als Reaktion auf eine angebliche russische „Bedrohung“ konzipiert wurde.

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    Tags:
    Verteidigung, Geopolitik, Strategie, Waffen, Militär, Armee, Krieg, Kampf, Kalter Krieg, Gavin Williamson, Großbritannien, UdSSR, Russland, Russische Föderation