20:31 02 Juni 2020
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    Das US-Finanzministerium ist bei seinem Werben für eine Erhöhung des Sanktionsdrucks auf Russland einen Schritt weiter gegangen und hat erneut Dutzende Unternehmer auf eine schwarze Liste gesetzt. Das teilte die für Sanktionen zuständige Behörde (Ofac), ein zum Finanzministerium gehörendes Amt, am Mittwoсh mit.

    Aufgelistet sind 18 russische Firmenchefs und drei Unternehmen sowie die mutmaßlichen Skripal-Attentäter Anatoli Tschepiga und Alexander Mischkin. Die neuen Sanktionen erfolgen größtenteils auf Basis des CAATSA-Gesetzes alias „Countering America's Adversaries Through Sanctions Act“ zur Eindämmung von US-Gegnern.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Alu-Gigant RusAl will nach Russland zurückkehren<<<

    Aufgehoben wurden die Strafmaßnahmen gegen den Geschäftsmann Oleg Deripaska und seine Unternehmen En+, RusAl und  EuroSibEnergo. Seine Aktiva sollen aber weiterhin eingefroren bleiben. Wie Bloomberg berichtet, soll der Beschluss innerhalb von 30 Tagen umgesetzt werden.

    Die USA hatten am 6. April Sanktionen gegen sieben russische Geschäftsleute und zwölf von ihnen kontrollierte Unternehmen beschlossen. Auf der Liste stehen auch Deripaska und folgende von ihm verwaltete Unternehmen: die En+ Group, der Automobilkonzern GAZ, der Mischkonzern Basel (Basic Element) sowie der weltweit zweitgrößte Aluminium-Hersteller Rusal.

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    Tags:
    Sanktionen, RusAl, Oleg Deripaska, Russland, USA