09:59 27 November 2020
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    Laut dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani nutzt Washington die einseitigen Sanktionen gegen Teheran als Einschüchterungsmittel, um dem Land und seinen Handelspartnern zu drohen.

    „Die Verhängung von US-Sanktionen gegen den Iran ist eine terroristische Aktion, denn sie versuchen auf diese Weise, unsere Partner einzuschüchtern, so dass sie keine Handelsbeziehungen mit uns unterhalten. Sie drohen Ländern, Unternehmen, Geschäftsleuten, denen, die in der Wirtschaft tätig sind. Dies widerspricht allen internationalen Regeln“, erklärte Rouhani während einer Pressekonferenz in Ankara.

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    Er fügte hinzu, dass nur wenige Länder diesen Schritt der USA unterstützt hätten, und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass „die Zeiten, da Entscheidungen zugunsten nur eines Landes getroffen werden, vorbei sind“.

    Zudem bedankte sich Rouhani bei der Türkei und ihrem Staatschef Recep Tayyip Erdogan für ihre „beständige Position und die Unterstützung des Iran“.

    Im Mai verkündete US-Präsident Donald Trump den Ausstieg Washingtons aus dem Atomabkommen mit dem Iran und die Wiederverhängung aller Sanktionen gegen das Land. Am 5. November traten die Strafmaßnahmen offiziell in Kraft.

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    Tags:
    Terrorakt, US-Sanktionen, Hassan Rohani, Ankara, Türkei, USA, Iran