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    Bundesaußenminister Heiko Maas hat den geplanten US-Truppenabzug aus Syrien kommentiert, berichtet der Tagesspiegel.

    Laut Maas ist Deutschland vom „unerwarteten Kurswechsel“ Washingtons in Syrien überrascht.

    „Nicht nur für uns kommt der abrupte Kurswechsel der amerikanischen Seite überraschend. Der IS ist zurückgedrängt, aber die Bedrohung ist noch nicht vorbei“, erklärte der Außenminister am Donnerstag.

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    Demnach bestehe die Gefahr, dass die Konsequenzen dieser Entscheidung dem Kampf gegen den IS* schaden und die erreichten Erfolge gefährden würden.

    ​Das Weiße Haus gab am Mittwoch bekannt, dass die USA mit dem Truppenabzug aus Syrien begonnen hätten. Der Abzug bedeute aber keinen Stopp der Aktivitäten der US-geführten Koalition im Kampf gegen den IS.

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    Nach Angaben von Reuters werden alle Mitarbeiter des US-State Departments binnen 24 Stunden aus Syrien abreisen und die US-Streitkräfte das Land innerhalb der nächsten 60 bis 100 Tage verlassen.

    Laut Einschätzungen des Pentagons bleiben noch rund 30.000 Terrorkämpfer in Syrien, wie der Nachrichtensender CNN berichtet.

    * IS, „Islamischer Staat” auch Daesh — eine in Russland verbotene Terrororganisation

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    Tags:
    US-Administration, Truppenabzug, Militär, Syrien-Einsatz, Syrien, Islamischer Staat, Außenministerium Deutschlands, US-Administration, Tagesspiegel, Weißes Haus, Heiko Maas, Donald Trump, Syrien, Deutschland, USA