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09:29 23 Juli 2019
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    US-Soldaten in Syrien

    Bundesregierung kommentiert einseitigen Abzug der USA aus Syrien

    © AP Photo / APTV
    Politik
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    Die Bundesregierung zeigt sich irritiert über Washingtons mangelnde Abstimmung mit den Bündnispartnern über den Abzug von US-Truppen aus Syrien.

    „Die Bundesregierung hat die Entscheidung der USA, über die sie vorab nicht informiert worden ist, zur Kenntnis genommen”, zitiert Reuters die Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

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    Als Verbündeter und Teil der Anti-IS-Koalition hätte Deutschland  vorherige Konsultationen mit der US-Regierung über einen Abzug der US-Truppen als hilfreich empfunden.  Denn es gehe weiter eine Gefahr von der Extremistenmiliz IS* aus.

    US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch den Abzug der US-Truppen aus Syrien angeordnet. Der Zeitplan dafür umfasst 60 bis 100 Tage.

    „Wir haben den IS in Syrien geschlagen“, twitterte er zur Begründung.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Wie Trump seine Abzugsentscheidung getroffen hat – Pompeo klärt auf<<<

    Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, erklärte später, der Sieg über den Islamischen Staat bedeute nicht das Ende der Anti-Terror-Koalition.

    * IS, „Islamischer Staat“, auch Daesh – eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

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    Tags:
    Truppenabzug, Ulrike Demmer, Donald Trump, Syrien, Deutschland, USA