19:15 02 April 2020
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    Russland ist am Freitag in der UN-Vollversammlung mit seiner Resolution zum INF-Vertrag über das Verbot von Kurz- und Mittelstreckenraketen gescheitert. Gegen das Dokument stimmten 46 Länder bei 43 „Für“-Stimmen und 78 Enthaltungen.

    US-Außenminister Mike Pompeo hatte am 4. Dezember erklärt, dass Russland zwei Monate Zeit hat, um „zur Erfüllung des INF-Vertrages zurückzukehren“. Ansonsten werde Washington aus dem Vertrag aussteigen.

    Zudem ruft Washington Moskau auf, die Rakete vom Typ 9M729 (NATO-Code: SSC-8) aufzugeben oder das System derart zu modifizieren, damit ihre Reichweite nicht gegen den Vertrag verstoße.

    Mehr zum Thema: US-Austritt aus INF-Vertrag: Europa hofft auf Vernunft der Vereinigten Staaten

    Moskau und Washington werfen seit Jahren einander vor, den INF-Vertrag verletzt zu haben. Russland weist jegliche Anschuldigungen zurück und plädiert für die Erhaltung des Vertrages als eines für die globale Sicherheit wichtigen Abrüstungsdokuments.

     

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    Tags:
    Ablehnung, INF-Vertrag, Resolution, UN-Vollversammlung, Russland