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15:35 14 Oktober 2019
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    Emmanuel Macron

    Macron bedauert Trumps Entscheidung

    © Sputnik / Aleksei Vitvitsky
    Politik
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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sein Bedauern über den angekündigten Rückzug der USA aus Syrien geäußert.

    Das Weiße Haus hatte am vergangenen Dienstag bekanntgegeben, dass die USA den Truppenabzug aus Syrien begonnen haben, aber der Sieg über den IS* bedeute noch nicht, dass die Koalition ihre Existenz beendet habe.

    „Was unsere amerikanischen Verbündeten betrifft, so bedauere ich zutiefst die Entscheidung über Syrien“, sagte Maron am Sonntag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem tschadischen Präsidenten Idriss Déby.

    Er wolle General James Mattis zugutehalten, dass dieser nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump über den Truppenabzug aus Syrien seinen Rücktritt vom Posten des Pentagon-Chefs eingereicht hat, so Macron.

    „Ich kann nur konstatieren, dass General Mattis (…) ein zuverlässiger Partner gewesen ist und ständig auf die Wichtigkeit verwiesen hat, Verbündeter zu sein“, so Macron.

    Verbündete zu sein bedeute, Schulter an Schulter zu kämpfen, ergänzte der französische Präsident.

    „Frankreich wird sein Engagement in der Levante fortsetzen. Heute gibt es dort eine militärische Präsenz“, sagte Macron.

    *„Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh) – eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

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    Tags:
    Rückzug, Entscheidung, Truppenabzug, Pressekonferenz, James Mattis, Donald Trump, Emmanuel Macron, Tschad, Syrien, USA, Frankreich