16:26 08 Dezember 2019
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    Was in der Nacht geschah

    281 Tote nach Tsunami, Trump tauscht Mattis früher als geplant aus, Steinmeier warnt

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    Politik
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    +++ Suche nach Opfern und Vermissten nach Tsunami in Indonesien +++ Trump tauscht Mattis früher als geplant aus +++ Steinmeier warnt vor Sprachlosigkeit +++ Mehr als 11 000 Vermisste in Deutschland +++ Frohe Weihnachten für weiße Orang- Utan Dame +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Suche nach Opfern und Vermissten nach Tsunami in Indonesien

    Nach der Tsunami-Katastrophe in Indonesien haben Rettungsteams in den betroffenen Küstengebieten auf den Inseln Java und Sumatra die Suche nach Überlebenden und Opfern fortgesetzt. Die Zahl der Toten stieg auf mindestens 281, wie der indonesische Katastrophenschutz mitteilte. Sprecher Sutopo Nugroho rechnete damit, dass sie sich weiter erhöhen werde. Mehr als 1000 Menschen wurden durch die vermutlich von einem Vulkan in der Sunda-Meerenge ausgelöste Flutwelle am Samstagabend verletzt, weitere 57 galten als vermisst. Knapp 11 700 Menschen verloren ihre Unterkunft.

    Trump tauscht Mattis früher als geplant aus

    US-Präsident Donald Trump will Verteidigungsminister James Mattis früher als bisher geplant austauschen. Trump verkündete auf Twitter, der bisherige Mattis-Vize Patrick Shanahan werde am 1. Januar die Führung des Ressorts übernehmen Unterdessen wurde der Befehl zu dem umstrittenen Truppenabzug der USA aus Syrien laut einem CNN-Bericht bereits unterzeichnet. Wann genau und wie die mehr als 2000 US-Soldaten aus Syrien abgezogen werden, wurde nicht mitgeteilt.

    Steinmeier warnt vor Sprachlosigkeit

    Bundespräsident Steinmeier wirbt in seiner diesjährigen Weihnachtsansprache für respektvolle Gespräche über strittige Themen. Er sagte, die Menschen müssten wieder lernen zu streiten, ohne Schaum vor dem Mund. Sie müssten auch lernen, Unterschiede auszuhalten. Zugleich wendet sich Steinmeier gegen Sprachlosigkeit. Wer gar nicht spreche oder nicht zuhöre, komme Lösungen kein Stück näher.

    Mehr als 11 000 Vermisste in Deutschland

    Mehr als 11 000 Menschen werden in Deutschland vermisst — darunter mehr als 7000 unter 18 Jahren. Das teilte das Bundeskriminalamt in Wiesbaden auf Anfrage mit. Rund die Hälfte der vermissten Minderjährigen machen junge, unbegleitete Flüchtlinge aus. Mit Stand 1. Oktober 2018 galten rund 3500 unbegleitete Flüchtlinge in Deutschland als vermisst, darunter 902 unter 13 Jahren.

    Frohe Weihnachten für Albino Orang-Utan

    Der vermutlich einzige weiße Orang-Utan der Welt, ein Weibchen namens Alba, darf zurück in die Freiheit. Das etwa sieben Jahre alte Tier soll diese Woche in den Dschungel der Insel Borneo ausgewildert werden. Die neue Heimat der Albino-Affendame ist künftig ein Nationalpark im indonesischen Teil der Insel.

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