14:12 11 Juli 2020
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    Mindestens 281 Menschen sind bei der Tsunami-Katastrophe vom Samstag an Indonesiens Küste ums Leben gekommen. Dies berichtet AFP unter Berufung auf Angaben der lokalen Katastrophenschutzbehörde.

    Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 1000 Menschen verletzt. Die Behörde rechnet damit, dass die Zahl noch steigen wird. Die meisten Opfer waren indonesische Urlauber.

    Beschädigte Häuser und Autos nach Tsumani in Indonesien
    © REUTERS / Antara Foto/Dian Triyuli Handoko/ via REUTERS
    Der Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, teilte auf Twitter mit, dass Russland bereit sei, Indonesien bei der Schaffung eines Naturkatastrophen-Warnsystem zu helfen.

    „Wir haben dem Botschafter Indonesiens angeboten, sich mit den Möglichkeiten des russischen Orbitalsystems zur Fernerkundung der Erde bekannt zu machen“, schrieb er.

    Der Tsunami hatte am Samstagabend die Strände an der Sundastraße zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java überflutet. Laut der Indonesischen Agentur für Geophysik war die Ursache ein Ausbruch des in der Meerenge liegenden Vulkans Anak Krakatau, der wiederum einen Unterwassererdrutsch zur Folge hatte.

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    Tags:
    Warnsystem, Hilfe, Tsunami, Tote und Verletzte, Dmitri Rogosin, Russland, Indonesien