04:51 24 April 2019
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    Blick auf Caracas, die Hauptstadt von Venezuela

    Venezuela brandmarkt „Frechheit” der USA

    © REUTERS / Ueslei Marcelino
    Politik
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    Venezuela hat die Erklärung der USA zur Situation mit ExxonMobil-Schiffen als „frech“ abgestempelt. Das geht aus einem Kommuniqué des Außenministeriums des Landes hervor.

    Vor dem Hintergrund der Berichte über das Aufbringen eines norwegischen Schiffes durch ein venezolanisches Kriegsschiff hatten die USA Venezuela aufgerufen, das Völkerrecht und die Souveränität der Nachbarländer zu achten. Das norwegische Schiff ist nach einem Vertrag mit ExxonMobil vor der Küste von Guayana im Einsatz.

    „Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela lehnt die freche und auf Einmischung hinzielende Erklärung des US-Außenministeriums in Bezug auf die souveränen Handlungen der bolivarischen Seestreitkräfte vom 23. Dezember zum Schutz der zu Venezuela gehörenden und nicht umstrittenen Gewässer kategorisch ab“, heißt es in der Erklärung des venezolanischen Außenministeriums auf seinem Microblog bei Twitter.

    Die von Guayana ungesetzlich geheuerten Schiffe hätten sich im Raum des Deltas des Flusses Orinoco aufgehalten und folglich zum Zeitpunkt ihrer Aufbringung nicht in der ausschließlichen Wirtschaftszone Guayanas befinden können, unterstreicht das venezolanische Außenministerium.

    „Wir fordern die amerikanischen Behörden inständig auf, sich nicht in die Angelegenheiten von souveränen Staaten einzumischen und sich mit ihren inneren Problemen zu befassen“, so das Außenministerium.

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    Tags:
    Gewässer, Wirtschaftszone, Außenministerium, ExxonMobil, Twitter, Venezuela, USA