04:00 22 April 2019
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    Weiteres Migrantenkind stirbt in US-Gewahrsam

    © AP Photo / Rodrigo Abd
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    Der zweite Todesfall innerhalb eines Monats: Ein achtjähriger Junge aus Guatemala ist nach seiner Festnahme durch US-Grenzschutzbehörden gestorben.

    Das achtjährige Kind aus Guatemala sei in der Nacht zum Mittwoch in Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexico gestorben, wie Medien unter Berufung auf die US-amerikanische Grenzschutzbehörde CBP berichten. Die Todesursache sei noch nicht bekannt. Der Fall werde untersucht, die Behörden in Guatemala seien informiert.

    Laut einer Mittteilung hat der Junge am Montag „Symptome einer möglichen Krankheit“ gezeigt und sei daraufhin gemeinsam mit seinem Vater „unverzüglich“ in ein Krankenhaus gebracht worden. Nachdem er anderthalb Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus behalten wurde, sei er entlassen worden. Er habe das Schmerzmittel Ibuprofen und ein Antibiotikum verschrieben bekommen.

    Den Angaben zufolge waren der Junge und sein Vater am 18. Dezember festgenommen worden, als sie die Grenze zwischen Mexiko und den USA überquerten, um in die texanische Stadt El Paso zu gelangen. Am 23. Dezember wurden sie demnach zum Posten der Grenzpolizei in Alamogordo in New Mexico gebracht.

    Erst Anfang Dezember war ein sieben Jahre altes Mädchen nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden an Dehydrierung gestorben. Das Kind hatte auf der Flucht aus Guatemala tagelang kein Wasser getrunken.

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    Sterben, Migranten, Guatemala, USA