20:10 29 Januar 2020
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    EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat gegenüber der „WAZ“ den unterlegenen Bewerber um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, als möglichen Kanzlerkandidaten der Union genannt.

    „Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten wollte Friedrich Merz als CDU-Vorsitzenden – und ein CDU-Vorsitzender ist immer auch ein möglicher Kanzlerkandidat“, sagte der CDU-Politiker Günther Oettinger gegenüber der Zeitung „WAZ“.

    „Zuallererst“ liege die Entscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur bei der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die „das erste Zugriffsrecht“ habe. Oettinger fügte hinzu, dass es dabei jedoch „keinen Automatismus“ gebe.

    Oettinger begrüßte es, dass Merz bereit bleibe, seine Sachkompetenz einzubringen. Er sollte laut dem EU-Haushaltskommissar „zunächst einmal bei einem Parteiprojekt mitwirken – in einer Programmkommission oder in einem hochrangigen Beirat“.

    Annegret Kramp-Karrenbauer hatte sich in einer Kampfabstimmung auf dem Bundesparteitag in Hamburg nur knapp gegen Merz durchgesetzt. Die 1001 Delegierten entschieden sich mit 517 Stimmen für die Saarländerin. Auf den Gegenkandidaten, den ehemaligen Unionsfraktionsvorsitzenden Friedrich Merz, entfielen 482 Stimmen.

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    Tags:
    CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz, Günther Oettinger, Deutschland