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00:56 16 Juli 2019
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    Damaskus nach einem Luftangriff Israels am 25.12.2018

    Moskau: Israels Luftangriff gefährdete landende Zivilflugzeuge in Damaskus und Beirut

    © REUTERS / Omar Sanadiki
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    Nach dem jüngsten Luftangriff gegen Syrien erhebt das russische Verteidigungsministerium Vorwürfe gegen Israel: Die Raketenattacke sei in dem Moment geschehen, als Passagierflugzeuge in Damaskus und Beirut gerade im Landeanflug waren. Unter den Flugzeugen waren laut der Behörde jedoch keine russischen Maschinen.

    Der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow, betonte zugleich, dass die syrische Armee Luftabwehrsysteme und Mittel der elektronischen Kampführung nur eingeschränkt eingesetzt habe, um eine mögliche Tragödie zu verhindern.

    Dies habe den Fluglotsen in Damaskus ermöglicht, die Passagierflugzeuge aus der gefährdeten Zone auf den Ausweichflugplatz Hmeimim umzuleiten.

    Die syrische Luftabwehr konnte laut Konaschenkow 14 der 16 israelischen präzisionsgelenkten Gleitbomben des Typs GBU-39 vernichten.

    Zuvor hatte die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtet, dass die israelische Luftwaffe am späten Dienstagabend Damaskus angegriffen hätte. Die meisten feindlichen Raketen seien jedoch abgeschossen worden. Drei syrische Soldaten sollen verletzt worden sein. Mit eineinhalb Stunden Dauer soll das ein beispiellos langer Luftangriff gewesen sein.

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    Tags:
    Passagierflugzeuge, Luftangriff, Raketen, Igor Konaschenkow, Israel, Syrien, Russland