13:02 03 Juni 2020
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    Moskau fordert von Kiew die Beendigung der Rechtswillkür im Fall des im Mai festgenommenen Chefs von RIA Novosti Ukraine Kirill Wyschinski. Das teilte das russische Außenministerium mit.

    Ein Gericht in Cherson hat am Donnerstag die Haftfrist für Wyschinski um einen weiteren Monat verlängert. Der Journalist muss nun bis zum 27. Januar in Haft bleiben. Gegen den Beschluss sei eine Beschwerde eingelegt worden, verriet sein Anwalt Andrej Domanski.

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    „Wir betonen nochmals, dass die Verhaftung eines Journalisten auf Grundlage eines falschen Vorwurfs von Hochverrat eine schwere Verletzung der internationalen Verpflichtungen der Ukraine im Bereich der Medienfreiheit ist. Wir fordern vom Kiewer Regime die Beendigung der rechtlichen Willkür in Bezug auf Kirill Wyschinski und seine sofortige Freilassung“, hieß es.

    Der ukrainische Geheimdienst SBU hatte am 15. Mai Kirill Wyschinski vor seiner Wohnung in Kiew festgenommen und noch in der Nacht nach Cherson gebracht. Dem Journalisten werden Landesverrat und Unterstützung für die selbsterklärten Republiken der Donbass-Region zur Last gelegt.

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    Der Kreml hat die Handlungen der Ukraine entschieden verurteilt und Antwortmaßnahmen versprochen. Moskau richtete eine Protestnote mit der Forderung an Kiew, die Gewalt gegen Medienvertreter einzustellen.

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    Tags:
    Haftstrafe, Journalist, Außenministerium Russlands, Kirill Wyschinski, Ukraine, Russland