14:37 15 Juli 2020
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    Die SPD will im Umgang mit Russland künftig einen kritischeren Ansatz verfolgen. Diese Meinung äußerte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Nils Schmid gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

    „Die alte Russlandpolitik der SPD war stark vom Ansatz geprägt: Führende Politiker setzen sich abends für einige Stunden mit Putin zusammen, danach wird sich schon etwas in die gewünschte Richtung bewegen. Das hat sich aber als Fehleinschätzung erwiesen“, so Schmid.

    Mit dieser Art der deutsch-russischen „Männerfreundschaftspolitik“ (des Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder und der Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel) sollte ihm zufolge nach Ende „von Gabriels Außenminister-Zeit Schluss sein“.

    Der 45 Jahre alte SPD-Politiker sieht in der Russland-Politik seiner Partei auch eine Generationenfrage. Seine Generation ist laut seinen Aussagen „durch die Perestrojka-Zeit unter Michail Gorbatschow geprägt, nicht mehr von der Ostpolitik des früheren SPD-Kanzlers Willy Brandt“.

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    Tags:
    Umgang, Politik, Wladimir Putin, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Gerhard Schröder, Nils Schmid, Deutschland, Russland