21:34 20 Februar 2020
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    Der Brexit rückt näher und die britische Regierung befürchtet offenbar ein Chaos. Laut der Nachrichtenagentur Reuters bucht London bereits zur Vorbereitung auf einen ungeregelten Austritt aus der Europäischen Union zusätzliche Fähren für mehr als 111 Millionen Euro.

    So soll die Versorgung des Landes gesichert werden, wenn wegen neu eingeführter Grenzkontrollen der Verkehr zwischen der Insel und der EU ins Stocken gerät.

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    Wie das Verkehrsministerium mitteilte, sollen die zusätzlich gemieteten Schiffe Häfen in Südengland wie Portsmouth, Poole oder Plymouth anlaufen.

    Dabei handle es sich um eine Notfallmaßnahme.

    „Auch wenn wir weiterhin daran arbeiten, dass es zu einem Austrittsabkommen kommt, bereiten wir uns auf alle Szenarien vor“, so das Ministerium.

    Laut Reuters verkehren derzeit täglich etwa 16.000 Lastwagen zwischen dem nordfranzösischen Calais und Dover in Südengland. Sie transportieren unter anderem Lebensmittel, Medikamente oder Industriegüter.

    Sollten aber nach dem Brexit in drei Monaten Grenzkontrollen eingeführt werden, könnten lange Staus auf beiden Seiten des Ärmelkanals entstehen.

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    Tags:
    Fähre, Brexit, EU, London, Großbritannien