06:47 20 Januar 2019
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    Silvesternacht 2019: Feiernde in Kasan sehen sich Putins Neujahrsansprache anRusslands Präsident Wladimir Putin

    Britischer Journalist findet Putins Neujahrsansprache „frech“

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    Die britische Boulevardzeitung „Daily Star“ hat die Neujahrsansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin als „frech“ kritisiert und einen entsprechenden Artikel mit folgender Überschrift versehen: „Putin lehnt Westen in frecher Neujahrsansprache an Millionen Russen ab.“

    „Der freche Aufruf erklang im Zusammenhang mit einer Verschärfung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen im Jahr 2018, besonders mit dem Mordversuch an Sergej und Julia Skripal in Salisbury, schreibt Anders Anglesey in dem Beitrag.

    Er behauptet ferner, dass die Ansprache Putins an die russischen Bürger im Zusammenhang mit den gegen Russland verhängten Sanktionen stehe.

    Der russische Präsident hatte in seiner Neujahrsansprache hervorgehoben, wie wichtig seelische Großzügigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenhilfe seien. Er rief die Mitbürger auf, sich zusammenzutun. „Wir hatten nie Helfer und werden sie auch nicht haben. Deshalb ist es wichtig für uns, ein geschlossenes, geeintes und starkes Team zu sein“, betonte Putin.

    Britische Medien veröffentlichen nicht zum ersten Mal Berichte, in denen Russland dämonisiert wird. So hatte die Zeitung „Daily Express“ im Dezember die Situation im Asowschen Meer nach dem Zwischenfall mit ukrainischen Schiffen als einen „dritten Weltkrieg zwischen Moskau und Kiew“ bezeichnet. Der Verfasser schrieb über die Aufbringung der ukrainischen Schiffe, verschwieg jedoch die Ursache – eine Verletzung der russischen Grenze.

    Britische Medien haben auf Sensationsjagd wiederholt Informationen zum „Fall Skripal“ und der „Vergiftungsaffäre“ in Salisbury veröffentlicht, die sich späterhin nicht bestätigten.

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