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    Folgen einer heftigen Gasexplosion in Magnitogorsk

    Tragödie in Magnitogorsk: Maas spricht Russland sein Beileid aus

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    Der Bundesaußenminister Heiko Maas hat sein Beileid wegen des Hauseinsturzes im russischen Magnitogorsk ausgesprochen. Nach jüngsten Angaben sind 38 Menschen bei der Tragödie ums Leben gekommen. Die entsprechende Erklärung wurde im offiziellen Account des Auswärtigen Amtes veröffentlicht.

    ​Der Teileinsturz des zehngeschossigen Wohnhauses hatte sich in der Nacht zum Silvestertag ereignet. Als Ursache wird eine Explosion von Haushaltsgas vermutet. Die Opferzahl ist inzwischen auf 38 gestiegen. Wie die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, am Mittwoch sagte, sind am Unfallort keine Sprengstoffspuren entdeckt worden. Damit wies sie gegenteilige Medienspekulationen zurück.

    Das gerettete Baby nach dem Hauseinsturz in Magnitogorsk
    © Sputnik / Katastrophenschutzministerium der Russischen Föderation
    Nach Angaben der regionalen Zivilschutzbehörde sind 22 Leichen, darunter drei Kinder, identifiziert worden.

    Auf Anordnung des Gouverneurs des Gebietes Tscheljabinsk, Boris Dubrowski, wird die Gebietsregierung den Familien der Opfer je eine Million Rubel (rund 12.600 Euro) Entschädigung zahlen. An die Schwer- und die Leichtverletzten werden jeweils 400.000 und 200.000 (etwa 5.000 bzw. 2.500 Euro) ausgezahlt. Zur Entschädigung der Vermögensverluste sollen zusätzlich 300.000 bis 500.000 Rubel (3.800 bis 2.500 Euro) je Familie bereitgestellt werden.

     

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    Tags:
    Opfer, Tote, Gasexplosion, Hauseinsturz, Magnitogorsk, Deutschland, Russland