06:34 20 Januar 2019
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    Britische geheime Analysetätigkeiten: Sputnik und RT im Visier – Anonymous

    © Sputnik / Wladimir Trefilow
    Politik
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    Hacker von Anonymous haben neue Dokumente und Kontendaten geleakt, die nach ihren Angaben als Beweismaterial für geheime Analysetätigkeiten Großbritanniens im Rahmen des staatlich finanzierten Projekts „Integrity Initiative” dienen. Betroffen sind in erster Linie die oppositionelle Labour-Partei, der TV-Sender RT und Sputnik.

    Schon im vergangenen November hatte die Hackergruppe behauptet, Unterlagen, die das Geheimnis über die Aktivitäten einer in London ansässigen Nichtregierungsorganisation lüften, in ihren Besitz gebracht zu haben. Dieses Projekt trage den Namen „Integrity Initiaive“ und werde von London zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten europäischer Länder missbraucht.

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    Wie es aus Anonymous-Kreisen hieß, sei die „Integrity Initiative“ im Jahr 2015 ins Leben gerufen und aktuell von der britischen Regierung finanziert worden.

    Die nun gehackten und geleakten Unterlagen fokussieren sich unter anderem auf den Vorfall in Salisbury sowie die Analysetätigkeit von „II” in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und im Nahen Osten, einschließlich Syrien.

    Auch sollen die Dokumente Hinweise auf Aktivitäten von „Integrity Initiative“ in Serbien, Litauen, Lettland, Nigeria sowie weiteren Ländern liefern. Darüber hinaus legen sie „gefälschte Beweise“ für die Einmischung Russlands in ein Referendum in der Niederlande offen.

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    Unter den geleakten Dokumenten finden sich Kontauszüge mit einem Gesamtwert von rund eintausend Pfund Sterling und Berichte, die alle auf denselben Monat – April – datiert sind.

    Die elektronischen Rechnungen für „Verfassen von Berichten über RT-Medienkampagnen im Auftrag von Integrity Initiative” sollen an einen Jordanier namens Jassar Jamal al-Tahat ausgestellt worden sein.

    Der jüngst veröffentlichte Dokumentensatz besteht dabei aus zwei Berichten über die Aktivitäten von RT. Einer davon, geschrieben von al-Tahat, stellt eine Analyse der Arbeit des Senders im Nahen Osten dar.

    Im zweiten Bericht werden die Prinzipien der Verbreitung von Nachrichten in den sozialen Netzwerken untersucht und die Erfolge von RT sowie Sputnik auf diesen Plattformen geschildert.

    „Wir haben die britische Regierung gewarnt, dass sie eine ehrliche und transparente Untersuchung der Tätigkeiten von ‚Integrity Initiative’ durchführen soll (…)“, hieß es von Anonymous. Die Politiker würden aber versuchen, diese Stimme zum Schweigen zu bringen.

    Das britische Außenministerium hat die von Anonymous früher offengelegten Daten über Londons Einmischung in die Angelegenheiten europäischer Staaten und seine gezielte Informationskampagne gegen Russland sowie russische Medien im Ausland bereits als authentisch anerkannt.

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    Tags:
    Datenleak, Dokumente, Konten, Hackergruppe Anonymous, Großbritannien, Russland