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20:27 12 November 2019
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    Polizei-Absperrung beim Ort, wo Sergej Skripal und seine Tochter gefunden wurden (Archiv)

    Anonymous-Hacker wollen brisante Details zur Causa Skripal entlarvt haben

    © AP Photo / Matt Dunham
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    Hacker von der Gruppe „Anonymous“ haben Unterlagen im Internet veröffentlicht, die Einsicht in den Fall des in Großbritannien vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia geben sollen.

    Die auf der Internetseite cyberguerrilla.org erschienenen Dokumente dienen angeblich als Beweismaterial für geheime Analysetätigkeiten Großbritanniens im Rahmen des staatlich finanzierten Projekts „Integrity Initiative”.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Internationale Ermittlungen im Fall „Integrity Initiative” möglich – Staatsduma<<<

    Der Gruppe zufolge riefen Mitarbeiter des Projekts mehrere Jahre vor dem Vorfall in Salisbury zur Ausweisung russischer Diplomaten aus Großbritannien auf. Sie sollen die Notwendigkeit einer „Katastrophe“ verkündet haben, die die Stärkung der britischen Verteidigungsfähigkeiten anspornen würde.

    Mitarbeiter von „Integrity Initiative” kooperierten „Anonymous“-Berichten zufolge mit Fachleuten im Chemiewaffen-Bereich und kontaktierten den Anwerber und Nachbarn von Sergej Skripal.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Britischer Journalist findet Putins Neujahrsansprache „frech“<<<

    Bereits vergangenen November hatte die Hackergruppe behauptet, Unterlagen, die das Geheimnis über Aktivitäten einer in London ansässigen Nichtregierungsorganisation lüften würden, in ihren Besitz gebracht zu haben. Dieses Projekt trage den Namen „Integrity Initiaive“ und werde von London zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten europäischer Länder missbraucht.

    Von der Tätigkeit des Projekts sollen auch Sputnik und der TV-Sender RT betroffen sein.

    Causa Skripal

    Der 66-jährige Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März 2018 bewusstlos im britischen Salisbury aufgefunden und mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht worden. Von wem und unter welchen Umständen sie wirklich vergiftet wurden, ist unklar. Die britische Regierung behauptete umgehend, dass Russland in den Giftanschlag auf die Skripals mit dem Stoff A-234 verwickelt sei. Russland wies diesen Vorwurf zurück und forderte eine unabhängige Aufklärung.

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