22:35 17 Juni 2019
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    Küstenwachschiff „Pytliwy“ (Archiv)

    Russland nimmt US-Schiff im Schwarzen Meer „ins Visier“ – VIDEO

    © Sputnik / Sergej Petrosyn
    Politik
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    Die Fregatte „Pytliwy“ (dt. „Der Wissbegierige“) der russischen Schwarzmeer-Flotte kontrolliert die Handlungen des US-Docklandungsschiffs „USS Fort McHenry“, das sich nun laut Medienberichten im Schwarzen Meer befindet. Das hat Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt.

    Demzufolge ist das US-Schiff seit dem 6. Januar 19:00 MEZ im Schwarzen Meer.

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    „Nach dem Stand 9:30 MSK (7:30 MEZ – Anm. d. Red.) ist das Docklandungsschiff ‚USS Fort McHenry‘ in den rumänischen Hafen Constanta eingelaufen“, so das Amt.

    Auf der Videoplattform YouTube wurde ein Clip veröffentlicht, der die Bosporus-Passage des US-Schiffes zeigen soll. 

    Laut früheren Berichten befinden sich Soldaten der 22. Marineexpeditionseinheit an Bord der „USS Fort McHenry“. Medien zufolge sollen rund 500 US-Marines auf dem Schiff sein.

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    ​Gemäß dem 1936 geschlossenen Vertrag von Montreux muss die Fahrt eines Kriegsschiffes durch die Dardanellen im Vorhinein auf diplomatischem Wege der Türkei mitgeteilt werden. Zudem dürfen Nicht-Anrainerstaaten nur maximal 21 Tage die Gewässer des Schwarzen Meeres befahren.

    Der Krim-Sondergesandte des US-State Departments, Kurt Volker, hatte zudem erklärt, dass Washington eine mögliche Ausweitung seiner Militärpräsenz im Schwarzen Meer in Betracht ziehe. Auch seien neue Lieferungen von tödlichen Waffen an die Ukraine nicht ausgeschlossen.

    Die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kritisierte Volkers Aussagen scharf – sie seien nicht „friedensstiftend“ und hätten keine „Annäherung der Positionen innerhalb der ukrainischen Gesellschaft zum Ziel“.

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    Die „Pytliwy“ wurde 1981 in die Bewaffnung aufgenommen. Sie verfügt über vier Startanlagen URK-5 „Rastrub“, zwei doppelte Startanlagen für Fla-Raketenkomplexe „Ossa“, zwei 100-Millimeter-Artillerieanlagen AK-100, zwei 533-Millimeter-Torpedoapparate und zwei reaktive RBU-6000 Bombenwerfer.

    Der Krim-Sondergesandte des US-State Departments, Kurt Volker, hatte zudem erklärt, dass Washington eine mögliche Ausweitung seiner Militärpräsenz im Schwarzen Meer in Betracht ziehe. Auch seien neue Lieferungen von tödlichen Waffen an die Ukraine nicht ausgeschlossen.

    Die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, ließ scharfe Kritik an Volkers Aussagen verlauten – sie seien nicht „friedensstiftend“ und hätten keine „Annäherung der Positionen innerhalb der ukrainischen Gesellschaft zum Ziel“.

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    Tags:
    Provokaitonen, Konflikt, Eskalation, Schiff, Küstenwachschiff Pytliwy, Schwarzmeer-Flotte, Marine, Schwarzmeerflotte, Russische Föderation, Schwarzes Meer, Rumänien, USA, Russland