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    Russlands Militärpolizei in Syrien (Archiv)

    Manbidsch: Russische Militärpolizei geht an türkischer Grenze auf Patrouille

    © AP Photo / Sergei Grits
    Politik
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    Die russische Militärpolizei patrouilliert nun nahe der von einer türkischen Offensive bedrohten Stadt Manbidsch, die in der an die Türkei grenzenden nordwestsyrischen Provinz Aleppo liegt. Das gab Jussup Mamatow, Sprecher der Militärpolizei, am Dienstag vor der Presse bekannt.

    „Heute sind wir in einer Sicherheitszone nahe der Ortschaft Manbidsch und ihrer Umgebung auf Patrouille gegangen. Die Aufgabe ist es, die Sicherheit im Verantwortungsbereich zu gewährleisten und die Lage sowie die Verlegung bewaffneter Formationen zu kontrollieren“, so Mamatow. 

    Ihm zufolge verläuft die erste Route für die Patrouille entlang der rückwärtigen Grenze der Sicherheitszone in der Nähe von Manbidsch.  

    Wie er erläuterte, hätten die Militärs Dutzende Kilometer im Nordteil der Provinz patrouilliert. Die Militärpolizei werde die Route regelmäßig ändern.  

    Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hatte Mitte Dezember verkündet, dass die türkische Armee in den kommenden Tagen einen Militäreinsatz gegen die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG am Ostufer des Euphrats plane.

    Daraufhin baten die YPG die syrische Regierung, Truppen in die von ihnen kontrollierten Gebiete, darunter in Manbidsch, zu schicken. Später schob Erdogan nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die Militäroperation in Syrien auf.

     

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    Tags:
    Beginn, Patrouillieren, kurdische Selbstverteidigungskräfte YPG, Jussup Mamatow, Donald Trump, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Syrien, USA, Russland