13:00 26 März 2019
SNA Radio
    US-Präsident Donald Trump

    „Wie viel Blut müssen wir noch vergießen?“: Trumps Rede an die Nation

    © AFP 2019 / SAUL LOEB
    Politik
    Zum Kurzlink
    2615812

    Der US-Präsident Trump hat seine mit Spannung erwartete Rede an die Nation gehalten. Darin sprach er von einer wachsenden Sicherheitskrise an der Grenze zu Mexiko. Seine Grenzmauer zu Mexiko solle Amerika "sicherer machen als jemals zuvor“. Die Schuld am Regierungsstillstand gab er den Demokraten.

    In seiner Fernsehansprache hat der US-Präsident Donald Trump die Lage an der Grenze zu Mexiko als Krise bezeichnet. Alle Amerikaner würden durch unkontrollierte illegale Einwanderung verletzt, sagte der US-Präsident.

    Er listete Verbrechen von illegalen Einwanderern auf. "Wie viel Blut müssen wir noch vergießen, bevor der Kongress seine Arbeit macht?", so Trump. Eine zu offene Grenze machte er für Drogenprobleme ebenso verantwortlich wie für fehlende Arbeitsplätze. Das alles sei eine Krise des Herzens und eine Krise der Seele. "Das ist der Kreislauf des menschlichen Leids, von dem ich entschlossen bin, ihn zu beenden".

    In seiner Rede machte Trump erneut die Demokraten für den Regierungsstillstand verantwortlich. Er forderte sie zu einer raschen Einigung im Streit auf. Die Mauer sei "absolut entscheidend" für die Grenzsicherheit.

    Die beiden führenden Demokraten im Kongress, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, widersprachen anschließend — ebenfalls live im Fernsehen. Sie nannten eine Mauer Geldverschwendung. Der Präsident konstruiere künstlich eine Krise und schüre Angst. Sie forderten, den Stillstand sofort zu beenden und gesondert davon die Grenzsicherung zu verhandeln. Vieles, was man von Trump während des Regierungsstillstands gehört habe, sei voll von Fehlinformationen und sogar Bosheit gewesen, sagte Pelosi.

    >> Weitere Sputnik-Artikel:  US-Truppenabzug aus Syrien: Trump kritisiert „New York Times”

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Krise, Mauer, US-Kongress, Donald Trump, Mexiko, USA