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16:11 23 Juli 2019
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    Berliner AfD-Chef fordert Schutz für eigene Spitzenpolitiker

    © AP Photo / Jens Meyer
    Politik
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    Nach dem Überfall auf den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz hat der Berliner AfD-Landesvorsitzende Georg Pazderski einen besseren polizeilichen Schutz von AfD-Politikern in gehobenen Positionen gefordert.

    Nach dem Angriff auf den Bremer AfD-Landeschef und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz ermitteln die Behörden wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen nach ersten Vernehmungen sowie der Sicherung und Auswertung von Videomaterial über die Attacke mit.

    Die Videoaufnahmen zeigen laut Polizei zwei Menschen, die sich dem 66-jährigen Politiker von hinten nähern, ein Dritter läuft versetzt dahinter. Einer der Unbekannten schlägt Magnitz nieder, dann flüchtet das Trio. Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft ermittelt die Behörde noch „gegen Unbekannt".

    Inzwischen widerspricht die Polizei den Angaben der AfD Bremen, wonach Magnitz mit einem Kerbholz auf den Kopf geschlagen und am Boden liegend getreten wurde. „Wir konnten auf dem Videomaterial keinen Einsatz eines Schlaggegenstandes feststellen“, sagte eine Polizeisprecherin.

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    Magnitz selbst, der schwer verletzt im Krankenhaus liegt, hat nach eigener Aussage nur wenig Erinnerung an die Tat. Er habe die Täter nicht gesehen und auch nicht gehört, ob sie noch etwas zu ihm gesagt hätten.

    Die Ermittler wollen Magnitz nun ausführlich befragen. Dieser muss voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben.

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    Tags:
    AfD, Frank Magnitz, Deutschland