03:27 12 August 2020
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    Ein 20-Jähriger aus dem hessischen Homberg soll hinter dem Hackerangriff auf Politiker und Prominente stehen, der einen massiven Datenleak herbeiführte. Nun äußert sich zu dem Fall Hombergs Bürgermeisterin Claudia Blum. Für die Stadt sei das Ganze kein Skandal.

    „Wir müssen uns nicht schämen“, so Blum gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es gehe ja nicht um Mord und Totschlag. Es sei zweifelsohne eine Straftat, ja. Aber der Vorfall zeige auch, was ein Junge von 20 Jahren schafft. „Es gibt einen gewissen Stolz, dass es jemand war, der von hier kommt“, sagte die Bürgermeisterin. Er habe der Republik den Spiegel vorgehalten. „Das sollte uns alle wachrütteln, besser mit unseren Daten umzugehen“.

    Knapp 1000 Politiker, Prominente und Journalisten soll der junge Mann ausgespäht und deren teils höchst vertrauliche Daten seit dem 1. Dezember über Twitter veröffentlicht haben. Etwa 50 Fälle sind laut dem Bundesinnenministerium schwerwiegend, weil sie Privatdaten, Fotos oder längere Korrespondenzen betreffen.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Deutschlands massiver Daten-Leak: 20-Jähriger aus Hessen festgenommen

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    Hackerangriff, Bundesinnenministerium, Deutschland