08:54 22 Januar 2019
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    Wikileaks-Gründer Julian Assange

    Ecuadors Außenminister gibt Assange einen Rat

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    Politik
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    Für den WikiLeaks-Gründer Julian Assange wäre es laut dem ecuadorianischen Außenminister Jose Valencia besser, sich den britischen Behörden zu stellen.

    „Wir sehen, dass es für Herrn Assange zurzeit zwei Auswege gibt: entweder sich auf unbestimmte Zeit in der Botschaft aufzuhalten oder sich den Behörden zu stellen. Diese Variante ist für ihn unserer Ansicht nach die positivste“, zitiert der Radiosender „FM Mundo“ den Minister.

    Assange hatte gegen die Regierung Ecuadors eine Klage bei Gericht eingereicht, nachdem die Botschaft für ihn Verhaltensregeln festgelegt hatte, die Besuche, den Umgang mit der Außenwelt und die medizinische Betreuung regeln sollten.

    Zuvor hatte der Präsident von Ecuador, Lenin Moreno, erklärt, dass Assange die Botschaft in London jederzeit verlassen könne, wenn seine Rechte gewahrt bleiben würden.

    Der Gründer der Enthüllungsplattform sitzt seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London fest, wo er Zuflucht suchte, nachdem er in Großbritannien alle Rechtsmittel gegen einen Antrag Schwedens auf seine Auslieferung ausgeschöpft hatte. In Schweden werden dem gebürtigen Australier Vergewaltigung und sexuelle Belästigung vorgeworfen.

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    Tags:
    WikiLeaks, Jose Valencia, Lenin Moreno, Julian Assange, Ecuador, Schweden, Großbritannien