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    OPCW-Beamte (Archivbild)

    Moskau lobt Ankunft von OPCW-Experten in Aleppo

    © AP Photo / Alfonso Perez
    Politik
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    Russland hat laut der Außenamtssprecherin Maria Sacharowa seine Genugtuung darüber geäußert, dass Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) am Sonntag nach Syrien gekommen sind, um den angeblichen Giftgasangriff vom November 2018 in Aleppo zu ermitteln.

    Ihr zufolge wollen die Experten Krankenhäuser und medizinische Zentren besuchen, wo angeblich Betroffene behandelt worden sein sollen, sowie Augenzeugen des Giftgasangriffes anhören.

    „Wir hoffen darauf, dass die OPCW-Experten in nächster Zeit auch unmittelbar den Vorfallort besichtigen werden“, unterstrich Sacharowa.

    Wie sie weiter betonte, ruft Moskau das technische Sekretariat der OPCW dazu auf, die Ermittlungen zu beschleunigen und dem Exekutivrat der Organisation einen entsprechenden Bericht vorzulegen.

    Anfang Dezember hatte das US-Außenministerium erklärt, dass die Extremisten Ende November im syrischen Aleppo kein Giftgas eingesetzt hätten. Es soll sich angeblich um die Anwendung von Tränengas durch die syrischen Regierungstruppen gehandelt haben.

    Zuvor hatte die syrische Zeitung „Al-Watan“ gemeldet, dass bei dem Beschuss der Großstadt Aleppo mit Giftstoff-Munition durch Terrorgruppierungen am 24. November 65 Zivilisten verletzt worden seien. Laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, hatten sich 46 Menschen, darunter acht Kinder, bei dem Beschuss chemische Verletzungen zugezogen.

    Russlands Verteidigungsministerium hatte kurz davor darauf aufmerksam gemacht, dass Mitglieder der „Weißhelme“ neue Provokationen mit dem Einsatz chemischer Waffen in Syrien vorbereiten und den Bewohnern die Teilnahme an Dreharbeiten im Austausch für Lebensmittel anbieten würden.

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    Tags:
    Ermittlungen, Ankunft, Experten, Weißhelme, Al-Watan, Igor Konaschenkow, Maria Sacharowa, USA, Syrien, Russland