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23:45 19 September 2019
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    Kurdenmilizen YPG während Übungen in Derik (Archivbild)

    Syrien kommentiert Dialog-Perspektiven mit Kurden

    © AFP 2019 / Delil Souleiman
    Politik
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    Damaskus hat die Verhandlungen mit den Kurden im Hinblick auf eine mögliche Militäroperation der Türkei im Nordosten Syriens intensiviert. Das bestätigte am Sonntag der Assistent des syrischen Außenministers Ayman Susan.

    „Die Kurden sind ein untrennbarer Teil des syrischen Volkes. Wir sind zuversichtlich, dass wir eine Reihe von schwierigen Fragen mittels Dialog lösen werden, und das kann man garantieren, solange der Dialog auf dem Prinzip der territorialen Integrität Syriens und der Einheit seines Volkes basiert“, sagte Susan auf einer Pressekonferenz, die das syrische Außenministerium übertragen hat.

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    Syrien setze den Dialog mit den Kurden fort, fügte er hinzu.

    Zuvor hatte Syriens Vize-Außenminister Faisal Mekdad erklärt, Damaskus habe die Verhandlungen mit den syrischen Kurden mit Blick auf eine mögliche türkische Operation intensiviert. Mekdad hatte dabei an mehrere Gesprächsrunden von 2018 erinnert und betont, dass die Situation im Nordosten Syriens nicht in eine Sackgasse geführt habe.

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    Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hatte Mitte Dezember verkündet, dass die türkische Armee in den kommenden Tagen einen Militäreinsatz gegen die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG am Ostufer des Euphrats plane.

    Daraufhin bat die YPG die syrische Regierung, Truppen in die von ihnen kontrollierten Gebiete, darunter in Manbidsch, zu schicken. Später schob Erdogan nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die Militäroperation in Syrien auf.

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    Tags:
    Verhandlungen, Kurden, YPG, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Syrien