16:27 13 Dezember 2019
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und Großbritanniens Premierministerin Theresa May (Archiv)

    Bundesregierung dementiert Berichte über Merkels Zugeständnisse an May

    © AFP 2019 / Tolga AKMEN
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    Die Bundesregierung hat einem britischen Zeitungsbericht widersprochen, wonach Bundeskanzlerin Angela Merkel Großbritannien mit Blick auf den Brexit weitere Zugeständnisse in Aussicht gestellt hat. Das meldet die Agentur Reuters am Dienstag.

    „Der Inhalt des Telefongesprächs zwischen der Bundeskanzlerin und der Premierministerin (Theresa May) wird von 'The Sun' falsch wiedergegeben", zitiert Reuters einen deutschen Regierungssprecher am Dienstag.

    >>>Mehr zum Thema: Merkel stellt May vor Brexit-Votum Entgegenkommen in Aussicht – Zeitung<<<

    „Die Bundeskanzlerin hat keinerlei Zusicherungen über das hinaus gemacht, was im Europäischen Rat im Dezember besprochen wurde und was im Brief von (EU-Kommissionspräsident) Jean-Claude Juncker und (Ratspräsident) Donald Tusk niedergelegt ist“, hieß es.

    Zuvor war berichtet worden, dass die britische Premierministerin Theresa May bei einem Scheitern des Brexit-Vertrags im Parlament ein zweites Votum anstrebt und dabei auch auf Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt. Dies teilte die Zeitung „The Sun“ mit. Demnach habe Merkel May Hilfe angeboten und zusätzliche Zugeständnisse der EU in Aussicht gestellt, sollten die Abgeordneten bei der am Abend geplanten Abstimmung den Ausstiegsvertrag ablehnen.

    >>>Mehr zum Thema: May warnt vor Auseinanderbrechen Großbritanniens bei „hartem“ Brexit<<<

    Großbritannien scheidet voraussichtlich am 29. März 2019 aus der EU aus. Sollte bis dahin kein Abkommen mit Brüssel unter Dach und Fach sein, droht dem Land ein chaotischer Brexit mit erheblichen Folgen für die Wirtschaft und viele weitere Lebensbereiche.

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    Tags:
    Zugeständnisse, dementieren, Brexit, deutsche Bundesregierung, Theresa May, Angela Merkel, Großbritannien, Deutschland