12:24 21 Februar 2019
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    Präsident der Türkei Tayyip Erdogan (Archiv)

    Türkei und USA kommen auf gemeinsamen Nenner zu Syrien – Erdogan

    © REUTERS / Umit Bektas
    Politik
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    Ankara und Washington haben sich über die Situation in Syrien verständigt, wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag verkündete.

    Zuvor hatte Trump die Türkei vor einer neuen Offensive gegen die Kurden in Syrien gewarnt. Die USA würden die Türkei bei einem Angriff auf Kurden „wirtschaftlich zerstören“, schrieb er auf Twitter.

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    Diesbezüglich erklärte Erdogan vor der Parlamentsfraktion seiner Regierungspartei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP):

    „Trumps Twitter-Beiträge haben mich und meine Kollegen enttäuscht. Gestern habe ich erneut mit ihm telefoniert. Es war ein sehr produktives Gespräch. Ich glaube, dass wir eine gemeinsame Verständigung über die Situation in Syrien erzielt haben. Er hat noch einmal seine Absicht bekräftigt, die Truppen zurückzuziehen, und den Wunsch geäußert, dass wir eine Sicherheitszone schaffen”.

    Die Türkei würde alles tun, um dieses Problem zu lösen.

    Erdogan hatte Mitte Dezember verkündet, dass die türkische Armee in den kommenden Tagen einen Militäreinsatz gegen die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG am Ostufer des Euphrats plane.

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    Daraufhin bat die YPG die syrische Regierung, Truppen in die von ihnen kontrollierten Gebiete, darunter Manbidsch, zu schicken. Später schob Erdogan nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die Militäroperation in Syrien auf.

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    Tags:
    Verständigung, Telefonat, Donald Trump, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Syrien, USA