16:02 10 Juli 2020
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    Der US-Präsident soll vergangenes Jahr wiederholt von einem Ausstieg der USA aus dem Nato-Bündnis gesprochen haben. Er fühle sich von den europäischen Verbündeten ausgenutzt.

    Wie die „New York Times“ unter Berufung auf ranghohe Verwaltungsbeamte der US-Regierung berichtet, soll US-Präsident Donald Trump vergangenes Jahr im privaten Rahmen wiederholt den Wunsch nach einem Austritt aus dem Militärbündnis geäußert haben. Grund dafür soll sein Unmut darüber gewesen sein, dass die anderen Mitgliedsstaaten des Transatlantikpaktes zu wenig Geld in das Bündnis investieren würden.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Deutschland als Nato-Speerspitze: „Weitere Aufrüstung und Eskalation mit Russland“<<<

    Das wäre, so die „NY Times“, gleichbedeutend mit der Zerstörung der Nato. Der ehemalige Oberste Alliierte Befehlshaber der Nato, James Stavridis, sagte gegenüber der Tageszeitung, dass ein Rückzug der US-Amerikaner aus dem Verteidigungspakt ein „geopolitischer Fehler mit epischen Ausmaßen“ wäre. Einzig Russland würde von einer Schwächung des militärischen Zusammenschlusses zwischen den Vereinigten Staaten, Europa und Kanada profitieren.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Präsident Trump: „Europa ist mir egal“<<<

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    Tags:
    Schwächung, Rücktritt, NATO, Donald Trump, Kanada, Europa, USA