05:37 23 Februar 2020
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Deutschland und Frankreich aufgerufen, die Regierung in Kiew zu direkten Verhandlungen mit den abtrünnigen Regionen im Osten der Ukraine zu bewegen.

    „Es wäre besser, wenn unsere deutschen und französischen Kollegen, die im Normandie-Format schriftlich ihre Unterstützung für die Minsker Abkommen zugesichert haben, den Beginn direkter Verhandlungen über die Umsetzung des Minsker Maßnahmenplans erreichen“, sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    Er rief auch alle anderen Nationen, vor allem die USA, zu entsprechenden Bemühungen auf.

    Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als vier Jahren ein militärischer Konflikt, der laut UN-Angaben bereits mehr als 10.000 Menschen das Leben gekostet hat. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Deutschland und Frankreich sind neben Russland und der Ukraine Mitglieder des so genannten Normandie-Quartetts, das sich seit 2014 um die Beilegung des Konfliktes bemüht.

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    Tags:
    Sergej Lawrow, Donbass, Deutschland, Frankreich, Russland