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03:59 19 September 2019
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    US-Soldat in Afghanistan (Archiv)

    Moskau: USA wollen Russland in Nahost verunglimpfen, Hinweise auf US-Deals mit IS

    CC BY 2.0 / DVIDSHUB / ISAF Sergeant Major visits Darrah-I-Bum Marines
    Politik
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    Das russische Außenministerium hat am Mittwoch Vorwürfe gegen die USA erhoben: Die Behörde wirft Washington mögliche Kontakte zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor. Die USA wollen laut dem Außenministerium zudem Russland der Unterstützung des IS beschuldigen.

    US-Spezialstreitkräfte hätten offenbar ein Gefängnis mit IS-Mitgliedern in Afghanistan gestürmt, um möglicherweise zu verhindern, dass die Finanzierungsquellen der Terroristen bekannt würden, heißt es in einer Mitteilung auf der Webseite der Behörde.

    „Es geht um die jüngste Erklärung der Taliban über das gezielte Erstürmen eines Gefängnisses in der afghanischen Provinz Bagdis durch US-Spezialstreitkräfte. Dort befanden sich IS-Kämpfer, die im August 2018 im Norden Afghanistans gefangengenommen worden waren“, hieß es. Die Terroristen seien an einen unbekannten Ort gebracht worden.

    Nach einigen Angaben befanden sich auch russische Bürger und Bürger aus Zentralasien unter den befreiten Terroristen. „Dieses Interesse an den IS-Mitgliedern legt den Gedanken nahe, dass die USA mit dieser Aktion möglicherweise das Durchsickern von Informationen verhindern wollten, die die IS-Kämpfer bezüglich ihrer wahren Sponsoren offenbaren könnten“, hieß es weiter.

    ​Das Außenministerium in Moskau will zudem von Plänen der US-Geheimdienste erfahren haben, Russland eine Verbindung zum IS vorzuwerfen. Zu diesem Zweck bereiteten US-Geheimdienste „Einwürfe“ in afghanischen Medien und Medien einer Reihe westlicher Länder vor. Die Behörde rief Washington dazu auf, auf „Intrigen“ rund um Afghanistan zu verzichten und zu einer friedlichen Regelung im Land beizutragen.

    Abdullah Afzali, der Vize-Vorsitzende des Provinzrates von Bagdis, bestätigte gegenüber Sputnik, dass die Terroristen von ausländischen Soldaten befreit wurden: „Vor drei Tagen hatten ausländische Militärs das Gefängnis im Bezirk Panjboz umstellt, wo sich IS-Kämpfer befanden, die vor fünf Monaten von den Taliban gefangengenommen worden waren.“

    Die ausländischen Soldaten hätten bis zu 30 Taliban-Mitglieder getötet, die das Gefängnis bewacht hätten. Die Militärs hätten daraufhin 38 IS-Mitglieder befreit. Die Operation sei in der Nacht durchgeführt worden

     

     

     

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    Tags:
    Hinweise, IS, Nahost, USA, Russland