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09:10 15 Oktober 2019
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    Gebäude des Europäischen Rates in Brüssel

    EU stimmt Sanktionen gegen vier „GRU-Agenten“ ab

    © Sputnik / Alexej Vitvizky
    Politik
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    Die Botschafter der EU-Länder haben Sanktionen gegen vier „Mitarbeiter des GRU“ abgestimmt. Dies meldet eine nicht genannte Quelle in den Strukturen der Europäischen Union am Mittwoch.

    Der Quelle zufolge sind zwei Menschen mit den „Ereignissen in Salisbury“ verbunden.

    Wie der Informant ferner präzisierte, würden zudem fünf syrische Bürger auf die Sanktionsliste gesetzt. Weitere Einzelheiten werden nicht angeführt.

    Den Beschluss soll der Rat für Auswärtige Angelegenheiten der Europäischen Union endgültig billigen. Es wird erwartet, dass dies am Montag passieren wird.

    Im Oktober des vorigen Jahres hatte die Europäische Union einen neuen Mechanismus für die Annahme von Sanktionen wegen Verbreitung und Einsatz von chemischen Waffen gebilligt. So wird nun die Organisation die Möglichkeit haben, Einschränkungen „gegen Personen und Organisationen zu verhängen, die an der Entwicklung und Anwendung von chemischen Waffen beteiligt sind, unabhängig vom Ort, wo dies erfolgt, und von ihrer nationalen Zugehörigkeit“.

    Führende EU-Politiker erklärten, dass sie eine baldige Zusammenstellung der Liste von Personen und Organisationen erwarten, die unter diese Sanktionen fallen würden.

    Vorfall in Salisbury

    Im britischen Salisbury waren im März des vorigen Jahres der Ex-Offizier des GRU, Sergej Skripal, und seine Tochter Julia vergiftet worden. Dies provozierte einen großen internationalen Skandal. London behauptete, dass an der Vergiftung der Skripals mit dem Stoff A234 der russische Staat beteiligt gewesen sei. Moskau wies dies eindeutig zurück.

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    Tags:
    A234, Einschränkungen, Sanktionen, GRU-Agenten, GRU, EU, Sergej und Julia Skripal, Syrien, Moskau, Salisbury, London, Großbritannien