10:21 23 April 2019
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    Luftangriff der US-Koalition in Syrien (Archivfoto)

    US-Koalition soll weitere 20 Zivilisten in Ost-Syrien getötet haben

    © AP Photo / Osama Sami
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    Mindestens 20 Zivilisten sind nach Angaben des syrischen Staatsfernsehens bei einem erneuten Luftangriff der US-geführten Koalition im Osten Syriens getötet worden. Mehrere weitere Menschen, darunter Kinder, sollen Verletzungen erlitten haben.

    Die Ortschaft Bagus-Tahtani in der östlichen Provinz Deir ez-Zor sei am Freitag angegriffen worden, berichtet der TV-Sender Ikhbariya unter Berufung auf eigene Informanten vor Ort.

    „Rund 20 Zivilisten kamen dabei ums Leben, mehrere weitere erlitten Verletzungen. Unter ihnen sind Frauen und Kinder", hieß es.

    Syrische Medien berichteten in den vergangenen Monaten mehrfach über zivile Opfer durch Luftangriffe der US-geführten Militärkoalition, die seit 2014 ohne UN-Mandat und ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus Syrien bombardiert.

    Ende vergangenen Jahres gestand die Koalition ein, von August 2014 bis November 2018 mindestens 1139 Zivilisten in Syrien und im Irak unabsichtlich durch Luftangriffe getötet zu haben.

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    Tags:
    US-Koalition, Deir ez-Zor, Syrien, USA