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15:36 18 Oktober 2019
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    BfV-Präsident Thomas Haldenwang

    Cyberraum: Deutschland immer intensiver ausspioniert - Verfassungsschutzpräsident

    © REUTERS / Fabrizio Bensch
    Politik
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    Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang warnt vor zunehmender Cyberspionage. Seine Warnung hat der Nachfolger des in den einstweiligen Ruhestand versetzten Hans-Georg Maaßen bei seiner Amtseinführung durch Bundesinnenminister Horst Seehofer am Montagmorgen in Köln geäußert.

    "Wir werden beobachtet von den Nachrichtendiensten anderer Staaten", sagte er. Neben klassischen geheimdienstlichen Instrumenten wie Agenten erfolge Spionage dabei "immer stärker mit Cyberangriffen".

    Zu den Aufgaben der deutschen Behörden gehöre es, solche Attacken abzuwehren. Zuvor hatte Haldenwang angekündigt, die AfD stärker unter die Lupe zu nehmen und erklärte die Partei offiziell zum Prüffall.   

    Der Verfassungsschutz untersteht Bundesinnenminister Horst Seehofer. 2018 hatte der Streit um Maaßen zu einer Krise der schwarz-roten Koalition geführt.  Der ehemalige BfV-Präsident hatte damals mit Äußerungen zu Übergriffen auf Ausländer in Chemnitz Kritik auf sich gezogen. Nachdem ein Redemanuskript bekannt wurde, demzufolge Maaßen von "linksradikalen Kräften in der SPD" gesprochen haben soll, kam es zu einem Bruch mit Seehofer — Hans-Georg Maaßen wurde in Ruhestand versetzt.

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    Tags:
    Cyberangriffe, Hackerangriffe, Cyberattacken, Verfassungsschutz, Bundesministerium des Inneren (BMI), Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), SPD, Thomas Haldenwang, Horst Seehofer, Hans-Georg Maaßen, Deutschland