Widgets Magazine
09:20 19 Oktober 2019
SNA Radio
    Sitzung des Europarats in Straßburg (Archivbild)

    „Politische Diskriminierung unzulässig“ – Moskau zu möglichem Ausstieg aus Europarat

    © Sputnik / Wladimir Fedorenko
    Politik
    Zum Kurzlink
    473414
    Abonnieren

    Russland zieht alle möglichen Optionen für die weitere Entwicklung seiner Beziehungen zum Europarat in Betracht, erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. Dies beinhalte auch einen möglichen Austritt aus der Organisation.

    „Die Diskriminierung aus politischen Gründen ist für uns inakzeptabel… Heute prüfen wir alle Optionen für unser Vorgehen, einschließlich der Möglichkeit eines Austritts aus dem Europarat“, zitieren russische Medien den Diplomaten.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Keine Delegation, keine Mitgliedsbeiträge: Russland klammert Europarat aus<<<

    Wie Gruschko betonte, hofft Russland, dass sich letztendlich der gesunde Menschenverstand bei den Gegnern Russlands durchsetzen wird.

    Es sei die Verantwortung Derjenigen, welche der russischen Delegation das Stimmrecht entzogen hätten, ihre Entscheidung zu überdenken, so Gruschko.

    „Wenn sie natürlich von dem tiefempfundenen Interesse an der Bewahrung der Funktionsfähigkeit der Organisation geleitet werden“, fügte er hinzu.

    Seit 2017 zahlt Russland keine Beiträge im Europarat mehr. Moskau hatte auf die Zahlungen verzichtet, nachdem die parlamentarische Versammlung des Europarats vor dem Hintergrund der Ereignisse auf der Halbinsel Krim, die im Westen als „Annexion“ bewertet werden, der russischen Delegation das Stimmrecht entzogen hatte.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Maas: „Russland gehört in den Europarat mit allen Rechten und Pflichten”<<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Austritt, Russisches Außenministerium, Europarat, Alexander Gruschko, Europa, Russland