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02:01 19 September 2019
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    US-Präsident Donald Trump (l.) und Russlands Präsident Wladimir Putin (Archiv)

    Moskau: USA suchen nach Vorwand, um Trump-Putin-Treffen zu vereiteln

    © AP Photo / Pablo Martinez Monsivais
    Politik
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    Washington sucht weiterhin nach Vorwänden, um ein neues Treffen zwischen den Präsidenten der USA und Russlands zu verhindern. Diese Meinung brachte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Dienstag zum Ausdruck.

    Es sei demnach „unverantwortlich“, über die Möglichkeiten einer Zusammenkunft zu spekulieren.

    „Die Treffen der Präsidenten fanden in Paris (bei den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs) und in Buenos Aires (während des G20-Gipfels) statt. Aber sie waren nicht im Format von Delegationen mit einer klaren Agenda, gefolgt von Pressemitteilungen und so weiter“, zitiert den Vize-Außenminister die Zeitschrift „Meschdunarodnaja Schisn“.

    Der Grund für den Mangel an vollwertigen Treffen nach dem Helsinki-Gipfel sind laut Rjabkow die Kräfte im „Washingtoner innenpolitischen Chaos“, welche jeglichen Kontakt mit Russland als etwas Verwerfliches darstellen.

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    „Man findet immer Vorwände, um die Treffen nicht durchzuführen“, erläuterte Rjabkow.

    Er erinnerte außerdem daran, dass die USA nach der Provokation in der Straße von Kertsch spezifische Voraussetzungen für eine vollwertige Zusammenkunft gefordert hätten.

    „Dort (in Washington – Anm. d. Red.) wird anscheinend die alte Meinung hinsichtlich der Bedingungen vertreten, unter denen Kontakte möglich sind. Wir haben heute einen bestimmten Kalender mit internationalen Ereignissen, bei denen eine Beteiligung des russischen Präsidenten erwartet wird und an denen auch der US-Präsident teilnehmen kann. Aber nichts darüber hinaus. Man kann diese Kalender miteinander vergleichen und über das Thema spekulieren, aber das wäre äußerst unverantwortlich“, sagte Rjabkow.

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    Alle Fragen müsse man an Washington richten. Denn dort solle die Kontraproduktivität eigener Versuche, irgendwelche Bedingungen erzwingen zu wollen, verstanden werden, so der Diplomat.

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    Tags:
    Treffen, Außenministerium Russlands, Donald Trump, Sergej Rjabkow, Wladimir Putin, USA, Washington, Russland