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    Teheran (Symbolbild)

    Teheran kritisiert Berlin wegen Start- und Landeverbots für Mahan Air

    © Sputnik / Sergej Mamontow
    Politik
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    Der Iran hat die Bundesregierung wegen des Start- und Landeverbots für die iranische Fluggesellschaft Mahan Air in Deutschland kritisiert. „Diese Entscheidung war unnötig, voreilig und daher für uns auch nicht vertretbar“, sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi am Dienstag, wie deutsche Medien berichten.

    Außerdem widerspreche sie dem Geist der langjährigen bilateralen Beziehungen. Teheran bedauere diese Entscheidung, weil sie auf der Basis falscher Informationen von denjenigen Ländern getroffen worden sei, die gegen die Beziehungen zwischen Berlin und Teheran seien, wurde der Sprecher vom Webportal des Außenministeriums zitiert.

    Die Bundesregierung hatte Mahan Air am Montag die Start- und Landeerlaubnis entzogen. Deutschen Medien zufolge begründete das Auswärtige Amt den Schritt damit, dass die Airline Ausrüstung und Personen in Kriegsgebiete im Nahen Osten — vor allem nach Syrien — transportiere. Nach Worten einer Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums trat das Verbot zum 21. Januar in Kraft.

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    Zuvor hatten US-amerikanische Geheimdienste Deutschland darauf hingewiesen, dass die weitere Zusammenarbeit mit Mahan Air „die Sicherheit von US-Bürgern in deutschen Flughäfen gefährdet“. Bislang flogen Mahan-Air-Maschinen pro Woche viermal Düsseldorf und zweimal München an.

     

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    Tags:
    Kritik, Flugverbot, Mahan Air, Bahram Ghassemi, Deutschland, Iran