19:54 07 April 2020
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    Laut dem Migrationsbericht der Bundesregierung hat die Zuwanderung nach Deutschland deutlich abgenommen. Das Papier stellt Innenminister Horst Seehofer am Mittwoch in Berlin vor.

    Der vorliegende Migrationsbericht der Bundesregierung beschreibt den Zuzug nach Deutschland für die Jahre 2016 und 2017. Der jährlich erscheinende Bericht umfasst diesmal zwei Jahre, weil es dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zufolge technische Umstellungen bei der Erstellung der Bevölkerungsstatistiken gegeben habe.  

    Im Bericht heißt es: „Im Jahr 2017 sind netto 416.080 Personen nach Deutschland zugewandert, basierend auf 1,55 Millionen Zuzügen und 1,13 Millionen Fortzügen. Im Jahr 2016 betrug der positive Wanderungssaldo 499.944 Personen.“ Im Vergleich zu 2015 sei das ein drastischer Rückgang. Damals sollen im Saldo 1,14 Millionen Menschen nach Deutschland gekommen sein.

    Laut Migrationsbericht kamen im Jahr 2017 genau 67 Prozent aller Zugewanderten aus einem europäischen Land und 53,4 Prozent aus einem Mitgliedstaat der EU. Mit 15,4 Prozent stammte die nächstgrößere Gruppe aus Asien.

    Nach Zahlen aus dem Dezember würden von Januar bis November 2018 rund 174.000 Asylanträge gestellt, 16 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Hans-Eckard Sommer wollen an diesem Mittwoch (um 11 Uhr) das Papier in Berlin offiziell vorstellen.


     

     

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    Tags:
    Zuwanderung, Horst Seehofer, Deutschland