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10:30 22 September 2019
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    Roger Waters während seines Konzerts in Assago in Italien

    Rockstar Roger Waters verhilft syrischer Familie zur Wiedervereinigung

    © AP Photo / Luca Bruno
    Politik
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    Der britische Rock-Musiker Roger Waters, Mitgründer der Rockband „Pink Floyd“, hat keinen Hehl aus seinen politischen Ansichten gemacht und dem Westen immer wieder Einmischung im Nahen Osten, insbesondere in Syrien, vorgeworfen.

    Waters hat sein privates Flugzeug zur Verfügung gestellt, um die Wiedervereinigung von zwei Kindern eines gestorbenen IS-Terroristen mit ihrer Mutter zu ermöglichen, schreibt „The Telegraph“.

    Felicia Perkins-Ferreira hatte ihre beiden Söhne seit dem Zeitpunkt nicht mehr gesehen, als ihr Vater Abebe Oboi Ferreira sie nach Syrien entführte, damit sie in dem von den Terroristen proklamierten Kalifat leben könnten. Die Frau kam von Trinidad und Tobago in den Nordosten Syriens, um ihre Kinder wiederzusehen.

    Wie die britische Zeitung weiter schreibt, wurde Abebe Oboi Ferreira 2017 vermutlich in einem Kampf in Rakka getötet. Die Stiefmutter der Jungen, eine Belgierin, soll die beiden am Straßenrand zurückgelassen haben.

    Die Kinder seien dann von den Demokratischen Kräften Syriens (SDF) abgeholt und in ein Lager für Familien von IS-Kämpfern im Norden Syriens gebracht worden, wo sie sich mehrere Monate aufhielten.

    Wie Perkins-Ferreira sagte, sei sie all denen sehr dankbar, die ihren Söhnen geholfen haben. Sie möchte alle diese Menschen treffen und sie umarmen.

    Zuvor hatte Waters in einem Brief an die Lokalzeitung „Newsday“ mitgeteilt, dass er sich mit Clive Stafford Smith, dem juristischen Direktor der Wohltätigkeitsorganisation „Reprieve“, getroffen habe, der dem Rockstar die Idee der Rückführung der beiden Jungen vorgebracht habe.

    „Clive, ich werde dies tun. Ich werde ihre Flüge finanzieren. Aber Trinidad muss für uns Reisedokumente ausstellen, damit sie nach Hause zurückkehren können. Es ist bedrückend, zu lesen, dass die Regierung sich nicht um die beiden Kinder zu kümmern scheint“, schrieb Waters.

    Der Rockmusiker hat dem Westen nicht nur einmal Einmischung in Syrien vorgeworfen und die berühmt-berüchtigte NGO „Weißhelme“ beschuldigt, eine falsche Organisation zu sein, die nur existiere, „um für Dschihadisten und Terroristen zu werben“.

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    Tags:
    Familie, Mutter, Wiedervereinigung, IS-Terroristen, Kinder, Weißhelme, Demokratische Kräfte Syriens (SDF), IS, Roger Waters, Trinidad und Tobago, Großbritannien, Syrien