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17:24 17 Oktober 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Diplomaten aus Venezuela abgezogen, Neues im Haushaltsstreit, Zug schleift Auto mit

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    Politik
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    +++ US-Diplomaten aus Venezuela abgezogen +++ Möglicherweise Bewegung im Haushaltsstreit in den USA +++ Kritik an von der Leyen wegen „Gorch Fock“ wächst +++ Zug schleift Auto mit – Fahrer tot +++ Suche nach Jungen im Brunnenschacht geht in heiße Phase

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    US-Diplomaten aus Venezuela abgezogen

    Die USA ziehen einen Teil ihrer Diplomaten aus Venezuela ab. Das Außenministerium in Washington teilte mit, alle nicht dringend benötigten Mitarbeiter würden das lateinamerikanische Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Die Botschaft in Caracas werde aber geöffnet bleiben.

    Möglicherweise Bewegung im Haushaltsstreit in den USA

    Trotz des Scheiterns von zwei Vorschlägen im US-Senat für ein Ende des „Shutdowns“ könnte womöglich Bewegung in den Haushaltsstreit in den USA kommen. Nach der Senatsabstimmung kamen die Anführer der Republikaner und der Demokraten in der Kammer, Mitch McConnell und Chuck Schumer, zu Gesprächen zusammen. Das Weiße Haus teilte mit, beide wollten nach einem Ausweg aus dem Patt suchen. Im zentralen Streitpunkt, der von US-Präsident Donald Trump geforderten Mauer an der Grenze zu Mexiko, zeichnete sich aber keine Lösung ab.

    Kritik an von der Leyen wegen „Gorch Fock“ wächst

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gerät wegen der explodierenden Kosten bei der Sanierung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ zunehmend unter Druck. Der Grünen-Politiker Tobias Lindner warf der Ministerin in der „Bild“-Zeitung vor, einen Neubau „nie ernsthaft in Betracht gezogen“ und „die Augen vor den Kosten verschlossen“ zu haben. Die Sanierung der „Gorch Fock“ sollte zunächst knapp zehn Millionen Euro kosten, im vergangenen März war dann von 135 Millionen Euro die Rede.

    Zug schleift Auto mit – Fahrer tot

    In der Nacht kam es zu einem schweren Unfall an der Bahnstrecke Sylt-Hamburg. Ein Auto war an einem Bahnübergang im nordfriesischen Langenhorn von einem Zug erfasst worden. Der Fahrer starb bei dem Zusammenstoß. Das Auto wurde 300 Meter bis auf eine Bahnbrücke über der B5 mitgeschleift. Ein Kran musste von der Straße aus bei der Bergung helfen. Die Unfallursache war zunächst unklar.

    Suche nach Jungen im Brunnenschacht geht in heiße Phase

    Die Suche nach dem kleinen Julen in einem tiefen Brunnenschacht in Südspanien ist nach elf Tagen in die entscheidende Phase getreten. Ein achtköpfiges Team von Bergarbeitern startete am Abend einen Einsatz in einem etwa 80 Meter tiefen Rettungsloch. Die Männer sollen vom Grund des in den vergangenen Tagen gebohrten Parallelschachts einen waagerechten Tunnel zu der Stelle graben, an der der Zweijährige vermutet wird. Das kann Experten zufolge bis zu 24 Stunden dauern.

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