20:23 26 Juni 2019
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    USA heben Sanktionen gegen Alu-Riesen Rusal auf

    © REUTERS / Ilya Naymushin/File Photo
    Politik
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    Das US-Finanzministerium hat die Sanktionen aufgehoben, die gegen den russischen Aluminiumhersteller Rusal, den Stromversorger EuroSibEnergo sowie ihre Mutterfirma En+ Group verhängt worden waren. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde hervor. Die Strafmaßnahmen gegen den Besitzer von En+, Oleg Deripaska, bleiben aufrecht.

    Demnach wurden die direkten und die indirekten Anteile von Deripaska in den obengenannten Unternehmen verringert und somit aus dessen Kontrolle genommen. Diese Maßnahme sei Voraussetzung für die Sanktionsaufhebung gewesen, heißt es in der Mitteilung.

    „Diese Handlungen garantieren, dass die Mehrheit der Direktoren in den Vorständen von En+ und Rusal unabhängig sein wird, US-Amerikaner und Europäer eingeschlossen, die keine Geschäfte, keine beruflichen oder familiären Beziehungen zu Deripaska pflegen oder mit einer anderen Person, gegen die Strafmaßnahmen verhängt sind, und dass US-Personen einen wesentlichen Anteil der Stimmrechte von En+ haben", heißt es im Dokument weiter.

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    Laut US-Finanzministerium erfüllten die erwähnten russischen Unternehmen die Forderungen einer umfassenden Wirtschaftsprüfung, Zertifizierung und Rechenschaftsablegung. Damit gingen sie auf eine beispiellose Transparenz ihrer Tätigkeit gegenüber der US-Behörde ein.

    Mitte Dezember gab das US-Finanzministerium seine Absicht bekannt, En+ Rusal und EuroSibEnergo Mitte Januar aus der Sanktionsliste auszuschließen. Der US-Kongress war gegen diesen Beschluss. Jedoch konnte er die notwendigen Initiativen nicht verabschieden, um die Sanktionsaufhebung zu blockieren oder zu verschieben.

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    Im Rahmen des Deals zur Sanktionsaufhebung hatte der russische Aluminiumhersteller die Besetzung seines Vorstands erneuert: Der Vorstandsvorsitzende Jean-Pierre Thomаs und der unabhängige Direktor Philip Mailfait waren von ihren Posten zurückgetreten. Außerdem hatte Deripaska seinen Anteil an En+ auf 44,95 Prozent gesenkt.

    Zuvor war sein Anteil auf etwa 70 Prozent geschätzt worden.

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    Tags:
    US-Sanktionen, Aufhebung, Sanktionen, Rusal, En+ Group, US-Finanzministerium, Oleg Deripaska, USA, Russland