00:20 25 Februar 2020
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    Die Druckausübung von US-Präsident Donald Trump auf die Nato-Verbündeten zur Erzielung einer Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben ist laut Allianz-Chef Jens Stoltenberg wirkungsvoll.

    Bis Ende nächsten Jahres würden die Nato-Staaten 100 Milliarden Dollar (umgerechnet 88 Milliarden Euro) zusätzlich für Verteidigung ausgeben, sagte Stoltenberg dem Nachrichtensender Fox News.

    „Wir sehen, dass die klare Botschaft von Präsident Trump Wirkung zeigt”, betonte Stoltenberg.

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    US-Präsident Donald Trump beim Nato-Gipfel in Brüssel (Archivbild)
    © Sputnik / Alexej Witwizkij
    Trump hatte zuvor Nato-Partner wie Deutschland kritisiert, weil deren Militärhaushalte weit unter dem Nato-Ziel von zwei Prozent ihres jeweiligen Bruttoinlandsproduktes (BIP) liegen.

    „Ich bin glücklich darüber, dass er uns geholfen hat, uns jetzt in der Frage der Lastenteilung innerhalb der Allianz zu bewegen”, so der Nato-Generalsekretär.

    Es sei wichtig für Europa, aber auch gut für die USA. Für die Vereinigten Staaten sei es ein großer Vorteil, 28 Verbündete zu haben. Russland habe das nicht. China habe das nicht. „Aber die Vereinigten Staaten haben Verbündete und Freunde”, so Stoltenberg.

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    Abschließend fügte er hinzu, die Nato erlebe derzeit die umfangreichste Verstärkung seit Ende des Kalten Krieges. Bezüglich der angeblichen Bedrohung der baltischen Staaten durch Russland bemerkte er: „Wir sehen keine unmittelbare Drohung gegen irgendeinen Nato-Verbündeten.”

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    Tags:
    Druck, Verteidigungsausgaben, NATO, Donald Trump, Jens Stoltenberg, USA